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BEGRIFFSUCHE

Sie suchen nach einer Definition eines bestimmten Begriffs? In unserem Glossar definieren wir Ihnen die am häufigsten nachgefragten Fachbegriffe. Klicken Sie einfach auf den Anfangsbuchstaben des gesuchten Wortes – falls Sie keine Antwort auf Ihre Suche finden, schauen Sie auch gerne in unseren FAQs oder sprechen Sie uns gerne an.

    A

  • Abbinden

    Aushärten von Klebstoffen oder Estrich.

  • Abholzigkeit

    Ein Baum wird als abholzig bezeichnet, wenn dieser zur Krone hin überdurchschnittlich stark kegelförmig zuläuft.

  • Abriebfestigkeit

    Verschleißfestigkeit von Holz ist von der Holzdichte abhängig. Die Verschleißfestigkeit endbehandelter Bodenoberflächen ist je nach Art der Oberflächenbehandlung (geölt, gewachst, versiegelt) unterschiedlich.

  • Abriebklassen

    Die Abriebklasse wird in Tests durch mechanische Beanspruchung festgestellt. Abhängig von der Zeit, wie lange ein Bodenbelag der Beanspruchung mit Schmirgelpapier standhält, wird er in eine der Abnutzungsklassen zwischen A1 (geringster Widerstand) und A5 (höchster Widerstand) eingeordnet.

  • Abrissfuge

    Werden die seitlichen Parkettelemente bei der Versiegelung versehentlich verleimt, kann keine gleichmäßige Fuge des Holzes während der Heizperiode gebildet werden. Es entsteht aus diesem Grund eine große Zugkraft, die das Parkett auseinanderreisen kann. Das Ergebnis ist eine große Fuge, welche man auch Abrissfuge nennt.

  • Abstandskeile

    Abstandskeile sind kleine Klötzchen aus Holz oder Kunststoff, die zur vorübergehenden Fixierung der Dehnungsfuge zwischen Diele und aufgehenden Bauteilen dienen. Nach der Verlegung werden diese wieder entfernt.

  • Acrylat

    Kunstharz, welches Bestandteil von Farben, Lacken und Klebstoffen ist.

  • AD (Air dried)

    Unter AD versteht man das natürliche Holztrocknungsverfahren, bei dem das Holz nicht mit technischen Hilfsmitteln, sondern durch die Umgebungsluft, getrocknet wird.

  • Altholz

    Zu Altholz zählt Holz, das bereits seinen Verwendungszweck erfüllt hat und je nach Zustand zu Spanplatten oder für die Energienutzung weiterverarbeitet wird.

  • Aushärtezeit

    Bestimmte Zeitspanne, die ein Baustoff (Lack, Estrich, Klebstoff) zum Aushärten benötigt.

  • B

  • Bauschlussreinigung

    Reinigung, die direkt nach der Verlegung durchgeführt wird.

  • Beize

    Chemisches Mittel zur Oberflächenbehandlung und Färbung von Holz, Metall oder Kunststoff.

  • Belegreife

    Bezeichnung, dass der Untergrund den Richtlinien der Parkettverlegung entspricht (trocken, eben, fest und waagerecht).

  • Belegreifheizen

    Stufenweises Aufheizen des feuchten Estrichs, das zur Belegreife führt. Erfolgt nach dem Funktionsheizen.

  • Biegesteifigkeit

    Beschreibt den Widerstand gegen das Durchbiegen von Materialien.

  • Biozide

    Biozide sind chemische Substanzen, die zur Bekämpfung von lebenden Organismen eingesetzt werden. Dazu zählen zum Beispiel Fungizide und Insektizide, die den menschlichen Organismus schädigen.

  • Bläue

    Blaupilze treten vor allem bei Nadelhölzern auf und wandeln aufgrund ausreichender Feuchtigkeit Holzinhaltsstoffe um. Die veränderten Inhaltsstoffe und der Pilz an sich bewirken eine Farbveränderung, die auch nach dem Absterben des Pilzes bestehen bleibt.

  • Blindboden

    Unterboden, der nicht aus einem Estrich, sondern aus Holzwerkstoffplatten oder Brettern besteht.

  • Brinellhärte

    Messgröße, in welcher der Härtegrad von Holz festgestellt wird. Bestimmt wird die mechanische Widerstandskraft von Holz gegenüber mechanischen Punktbelastungen. Der sich ergebende Härtegrad ist für die Verschleißfestigkeit von Bedeutung.

  • Bügel

    Klammern, die aus Federstahl bestehen und zur schwimmenden Verlegung bestimmter Holzdielen verwendet werden. Diese Verlegungsart wird auch als Klammerverlegung bezeichnet.

  • D

  • Dämmunterlage

    Zusätzliche Lage zwischen Untergrund und Boden mit isolierender Funktion.

  • Dehnungsfuge

    Notwendiger Abstand eines Holzbodens zu allen aufgehenden Bauteilen mit einer Breite von 10 – 15 mm. Die Fuge schafft dem Holz beim natürlichen Quellvorgang ausreichend Platz zum Dehnen und wird mit Hilfe von Sockelleisten verdeckt.

  • Dekorwachs

    Pigmentiertes Wachs, das zur Farbbehandlung von Holzoberflächen eingesetzt wird.

  • Dichte

    Verhältnis aus Masse und Volumen eines Werkstoffs.

  • Dielen

    Unter Dielen versteht man die einzelnen Elemente eines Holzfußbodens. DiPro-Dielen sind in unterschiedlichen Dimensionen, Holzarten und Farbtönen erhältlich.

  • Dispersion

    Heterogenes Gemisch, bei dem sich die Stoffe weder ineinander lösen noch chemisch miteinander verbinden lassen. Es handelt sich dabei um Feststoffpartikel auf Wasserbasis, die durch kräftiges Schütteln gleichmäßig für kurze Zeit verteilt werden.

  • Douglasie

    Das rötlich-gelbe Nadelholz verfügt über eine schlichte bis dekorative Maserung und dunkelt bei Lichteinwirkung nach. Douglasie ist ein mittelhartes Holz und wenig anfällig gegenüber Feuchtigkeit. Eine besondere Variante ist das als Oregon Pine bezeichnete Douglasienholz aus Nordamerikas.

  • E

  • Eiche

    Besitzt ein hellgraubraunes Holz, das durch Sonnenlicht nachdunkelt und sehr verschiedene Zeichnungen aufweisen kann. Eiche wird in verschiedenen Sortierungen angeboten und zeichnet sich durch einen hohen Härtegrad aus. Wird die Oberfläche geräuchert, weißt Eichenholz eine dunkelbraune Färbung auf. Teilweise können auch hellere Splintholzanteile vorhanden sein.

  • Einpflege

    Wird auch Einpflege bezeichnet und erfolgt durch Aufbringen einer Opferschicht durch entsprechendes Pflegemittel nach der Bauschlussreinigung.

  • Einschichtparkett

    Massivparkett aus kleinen Parkettstäben, die eine. Verlegeeinheit bilden.Massivparkett aus kleinen Parkettstäben, die eine. Verlegeeinheit bilden.

  • Elektrischer Widerstand

    Wird in Ohm gemessen. Holz hat einen elektrischen Widerstand von 10⁸ bis 10¹⁰ Ohm. Aus diesem Grund ist Holz ein guter Isolator und verfügt über eine geringfügige elektrostatische Aufladungskraft.

  • Englischer Verband

    Ist ein klassisches Verlegemuster, bei dem die Parkettstäbe um die Hälfte versetzt und parallel zueinander in absoluter Regelmäßigkeit angeordnet werden. Dieses Verlegemuster wirkt streng, aber ruhig und geeignet gut für kleine Räume.

  • Erle

    Rötlichgelbes Laubholz mit einer mittleren Härte. Durch Lichteinwirkung dunkelt es rasch nach und erhält eine rötlichbraune Farbe.

  • Erstpflege

    Wird auch Einpflege bezeichnet und erfolgt durch Aufbringen einer Opferschicht durch entsprechendes Pflegemittel nach der Bauschlussreinigung.

  • Esche

    Hartes Laubholz mit einer Färbung, die weißlich, hellgelb, aber auch olivbraun ausfallen kann. Besonderheit bilden die markanten Jahresring-Zeichnungen, die dem Eschenholz ein lebendiges Oberflächenbild verleihen.

  • Estrich

    Belegfertiger Unterboden, der in der Regel aus Zement, Anhydrit oder Asphalt gefertigt wird. Er muss trocken, eben, fest und waagerecht sein.

  • F

  • Fase

    Abgeschrägte Fläche an einer Diele im 45° oder 60° Winkel zur Ebene.

  • Faserrichtung

    Bezeichnet die Verlaufsrichtung der Holzfaser im Stamm. Man unterscheidet zwischen Radialrichtung und Tangentialrichtung.

  • Feder

    Die Feder ist Bestandteil der Nut-Feder-Verbindung von Parkettelementen und das Gegenstück zur Nut. Die Feder kann auch als freies Verbindungselement zwischen zwei Nute eingesteckt oder als Spundung direkt an einer Kante der Holzlamelle angearbeitet werden.

  • Fertigestrich

    Besteht aus einzelnen, verlegefertigen Trockenestrichplatten, die aus Anhydrit, Beton, Gips oder Ziegel bestehen.

  • Feuchtigkeitssperre

    Folie, die das Diffundieren von Feuchtigkeit in einem Bauteil verhindern soll. In der Regel besteht die Sperre aus PVC und hat eine Stärke von 0,5 mm. Diese wird auch als Dampfbremse oder Dampfsperre bezeichnet.

  • Fichte

    Gelblichweißes Nadelholz, das zu den weichen Hölzern zählt. Es wird unter anderem für die Nutzschicht von Landhausdielen eingesetzt und dunkelt rötlichgelb nach.

  • Filzgleiter

    Klebbare oder schraubbare Schutzkappen aus Filz zur Anbringung unter Möbelbeinen.

  • Fischgrät

    Bei der Verlegeform werden die Dielen im 90-Grad-Winkel angeordnet.

  • Flechtmuster

    Ist eine klassische Parkett-Verlegeformen in Flechtoptik, die durch Parallelanordnung der Stäbe und rechtwinkliger Drehung solcher Verbände entstehen. Dazu gehört ebenfalls der Würfel-Verband.

  • Fließestrich

    Flüssiger Anhydrit-Estrich, der wegen seiner Konsistenz ebenmäßig und von selbst verläuft.

  • Fremdfeder

    Lose Holzfeder, die zum Verlegen von rundum genuteter Parkettstäbe verwendet wird.

  • Fries

    Dekorativer Randabschluss, der sich deutlich von der Gesamtfläche abhebt.

  • Fugen

    Kleine Risse in den Dielen, welche durch das natürliche Schwind- und Quellverhalten von Holz bei schwankendem Raumklima, aufgrund der Luftfeuchtigkeit, entstehen können.

  • Fugenkittlösung

    Füllstoff für große Fugen.

  • Funktionsheizen

    Erster Heizvorgang einer Fußbodenheizung nach Einbau des Estrichs zur Prüfung seiner mangelfreien Errichtung. Im Anschluss erfolgt das Belegreifheizen, das zum Trocknen des Estrichs führt.

  • Fußbodenheizung

    Heizrohre, die im Estrich verlegt wurden.

  • G

  • Grundreinigung

    Entfernung von starken Verschmutzungen, die sich nicht durch eine Unterhaltsreinigung beseitigen lassen. Dabei werden die alten Pflegemittelschichten entfernt, so dass im Anschluss eine neue Erstpflege durchgeführt werden muss.

  • H

  • Hartwachs

    Besteht aus natürlichen oder künstlichen Komponenten und wird zur Oberflächenbehandlung von Holzfußböden verwendet. Wachs zeichnet sich durch eine hohe Abriebfestigkeit aus und hat einen wasser- wie schmutzabweisenden Charakter.

  • Heizestrich

    Ein Fußbodenaufbau, der mit Heizungsrohren integriert ist und dadurch flächendeckende Wärme abgibt.

  • Heizungsrosette

    Ringförmige Blende aus Plastik oder Holz zur Abdeckung von Fugen an Heizungsrohren.

  • Hirnholz

    Wird auch als Stirnholz bezeichnet. Holz, bei dem der Querschnitt die Nutzfläche ist und bei dem die Jahresringe teilweise oder sogar ganz sichtbar sind.

  • Hobeldielen

    Einfache Dielen aus Laub- oder Nadelholz in nicht definierter Holzfeuchte mit gehobelter Oberfläche und Spundung. In der Regel trocknen diese stark nach und bilden Schwindfugen aus, wodurch sie sich für den Wohnbereich weniger eignen.

  • Holzdekor

    Auf eine Trägerschicht wird ein Oberflächenbild gedruckt, das den Holzcharakter fotorealistisch nachahmt.

  • Holzfeuchte

    Natürlich bedingter Feuchtigkeitsanteil im Holz, der bei luftgetrocknetem Holz nur noch als Restfeuchte enthalten ist. Bei Massivholzdielen liegt die Feuchtigkeit zwischen 8 und 11 Prozent.

  • Holzkitt

    Holzpaste aus eingefärbtem Hartwachs zum Ausbessern von Kratzern und Beschädigungen.

  • Holzpflaster

    Robustes, unbehandeltes Parkett aus scharfkantigen Holzklötzen, deren Nutzschicht aus abriebfestem Hirnholz besteht.

  • Hydrophobierung

    Imprägnierung gegen Feuchte.

  • I

  • Intarsien

    Eingearbeitete Bildmotive im Parkett.

  • Iroko

    Eine gelblich-graue bis hellbraune Holzart, die zu einem braun-oliven Holzton nachdunkelt.

  • J

  • Jahresringe

    Bezeichnet die im Querschnitt sichtbare, ringförmige Maserung des Holzes einer mehrjährigen Pflanze, insbesondere eines Baumes.

  • Jatoba

    Die rötlich-braune Holzart besitzt eine lebhafte Farbgebung mit feiner Holzzeichnung und gehört zu den härtesten Parketthölzern.

  • K

  • Kambala

    Gelblich-graues bis hellbraunes Hartholz, das zu einem braun-oliven Holzton nachdunkelt.

  • Kasette

    Ist ein klassisches Verlegemuster. Würfelartiger Verband mit vier vertikal angeordneten Parkettstäben, die von vier umlaufenden Stäben eingefasst werden.

  • Kerngeräuchert

    Über einen Zeitraum von 4 bis 5 Wochen wird das Holz gleichmäßig mit Ammoniak begast. Durch die chemische Reaktion von basischem Ammoniak und der Gerbsäure im Holz färbt sich dieses dunkel. Daraus ergibt sich ein Farbspektrum von haselnussbraun bis tiefschwarz. Außerdem wird das Holz dadurch geschmeidiger, lässt sich leichter bearbeiten und ist lichtstabiler als nicht geräuchertes Holz.

  • Kernholz

    Innerer Holzkern bei Laubholz, der im Vergleich zum äußeren Splintholz dunkler und widerstandsfähiger ist.

  • Kiefer

    Hellgelblich bis rötlichbraunes Nadelholz mit stark ausgeprägten Jahresringen. Das mittelharte Holz wirkt besonders rustikal.

  • Kirschbaum

    Das mittelharte Holz besitzt eine gelbliche bis rötliche Färbung sowie eine starke Jahresringzeichnung und dunkelt rotbräunlich nach.

  • Klammerverlegung

    Schwimmende Verlegeart von Massivholzdielen mithilfe von Stahlklammern.

  • Klebenetz

    Unter Mosaikparkett angebrachtes Gewebe, welches die Verlegeeinheiten zusammenhält.

  • Klick-Verbindung

    Beim Verlegen mit einer Klick-Verbindung greifen Feder und Nut, durch simples Einrasten, fugenfrei ineinander. Dies ermöglicht eine leichte, schnelle, leimfreie und schwimmende Verlegung, die eine Demontage und Neuverlegung problemlos ermöglicht.

  • Kork

    Elastisches, nachwachsendes Naturmaterial, welches aus der Rinde der Korkeiche gewonnen und zu einem feinkörnigen Granulat weiterverarbeitet wird.

  • L

  • Lagerhölzer

    Kanthölzer werden als Unterkonstruktion für Holzböden benutzt. Ihre Holzfeuchte darf den Wert von 15 % nicht überschreiten, ein Zwischenraum von maximal 50 cm muss beim Einbau beachtet werden.

  • Lamellen

    Kleine Parkettstäbe.

  • Laminat

    Ist ein künstlich hergestellter Fußbodenbelag mit einer fotorealistischen Dekor-Oberfläche aus kunstharzgetränktem Papier. Gilt als besonders strapazierfähig, pflegeleicht und lässt sich schwimmend verlegen.

  • Landhausdiele

    Mehrschichtig aufgebaute Diele mit einer Holzschicht, welche eine durchgehende Lamelle oder zwei nebeneinander verleimte Lamellen beinhaltet. Die Verlegung wird schwimmend und oftmals mit Klick-Verbindung durchgeführt.

  • Landhausdielen

    Die Landhausdielen ziehen sich wie auch die Schlossdielen durch den ganzen Raum – ohne Unterbrechung.

  • Lärche

    Mittelhartes Nadelholz mit ausgeprägten Holzzeichnungen und einer gelben Färbung, die durch Lichteinwirkung zu einem rötlich-braunen Holzton nachdunkelt.

  • Lauge

    Lauge ist eine Art, mit der die Oberfläche der Dielen behandelt werden kann. Lauge kann in Kombination mit anderen Mitteln der Oberflächenbehandlung eingesetzt werden.

  • Luftschall

    Akustischer Schall, der durch Sprechen, Musik und Gehen im Raum erzeugt wird.

  • M

  • Mahagoni

    Ist ein Edelholz mit rötlich-grauem Farbton, das zu einem Rotbraun nachdunkelt.

  • Maserung

    Unter der Maserung eines Baumstammes versteht man die Ausprägungen der unterschiedlichen Merkmale wie Jahresringe, Astigkeit und Holzfarbe.

  • Massivholzdiele

    Eine Massivholzdiele wird aus einem Stück Holz gefertigt und die natürlichste Form eines Holzbodens.

  • Merbau

    Gelb-rötliches bis hellbraunes Tropenhartholz, das zu einem Rotbraun nachdunkelt.

  • Mittellage

    Trägerschicht bei mehrschichtigen Parkett und Fußböden, das aus Holzwerkstoffen oder Nadelholz besteht.

  • Mosaikparkett

    Massivparkett aus kleinen Parkettstäben, die eine Verlegeeinheit bilden.

  • N

  • Nut

    Ist das Gegenstück zur Feder bei der Nut-Feder-Verbindung von Fußbodendielen.

  • Nutwange

    Oberer oder unterer Teil der Nut.

  • Nutzschicht

    Bei Mehrschichtparkett verwendete, aus echtem Holz oder Kork gefertigte, werkseitig behandelte Nutzschicht.

  • Ö

  • Öl

    Öl ist eine Art der Oberflächenbehandlung, mit der die Dielen behandelt werden kann. Dadurch erhält die Holzoberfläche einen Schutz und je nach Öl einen neuen Farbton.

  • O

  • Opferschicht

    Filmbildende Pflegemittelschicht, die zum Schutz auf das darunterliegende Parkett aufgetragen wird. Ist diese Schicht abgenutzt, muss nach der Grundreinigung eine neue Einpflege erfolgen.

  • P

  • Parkettriemen

    Massivholzstab mit Feder und Nut.

  • Parkettstab

    Massivholzstab, der eine rund umlaufende Nut für eine Verlegung mit Fremdfedern verfügt.

  • Pflastermüdigkeit

    Vorzeitige Ermüdung der Fuß- und Beinmuskulatur auf harten Böden, vor allem bei stehenden Tätigkeiten. Bei Parkett ist dies nur selten der Fall, da es wegen der Holzstruktur als trittelastisch gilt.

  • Poliermaschine

    Maschine mit rotierender Polierscheibe zum Einarbeiten von Ölen und Wachsen auf Holzfußböden.

  • Profile

    Holz-, Metall- oder Kunststoffschienen zur Abdeckung von Übergängen zwischen zwei Bodenbelägen.

  • Punktbelastung

    Punktuelle Druckbelastung einer Fläche.

  • Q

  • Quellen

    Natürlich bedingte Volumenzunahme bei Holz durch Feuchtigkeitsaufnahme.

  • R

  • Radialrichtung

    Richtung innerhalb eines Baumstamms von der Rinde bis zum Mark.

  • Raumlänge

    Dielen in Raumlänge haben dieselbe Länge wie die Ihres Raumes.

  • Renovierbarkeit

    Abschleifen der Holzoberfläche sowie Neuversiegelung mit Lack oder Neubehandlung mit Öl oder Wachs. Die Häufigkeit der Renovierbarkeit hängt von der Dicke seiner Nutzschicht ab.

  • Robinie

    Grünlich-gelbes Hartholz, welches goldbraun nachdunkelt.

  • Rosenholz

    Rötlich-graues bis dunkelrotes Holz mit einer sehr harten Festigkeit.

  • S

  • Schiffsboden

    Ist ein klassisches Verlegemuster in einem unregelmäßigen Verband, bei dem die Parkettstäbe parallel in ungleichmäßiger Abfolge angeordnet sind.

  • Schlossdielen

    Ein Begriff für raumlange Massivholzdielen. Wie auch der Name sind diese Dielen prachtvoll und brauchen dazu auch passende große Räume.

  • Schmelzkitt

    Kitt zum Ausbessern von Kratzern oder Beschädigungen, diese muss erhitzt und dann eingearbeitet werden.

  • Schwinden

    Durch den Entzug der Feuchtigkeit bzw. durch Trocknung des Holzes entsteht eine natürlich bedingte Verringerung des Volumens.

  • Seife

    Seife ist eine Art der Oberflächenbehandlung, mit der die Dielen behandelt werden können.

  • Sichtfuge

    Werden sehr breite Dielen verlegt, wird empfohlen diese mit einer Sichtfuge von etwa 2 mm zwischen den einzelnen Dielenbrettern zu versehen.

  • Siegel

    Filmbildende Lackschicht auf Holzfußböden.

  • Sockelleiste

    Wird auch Fußleiste oder Scheuerleiste genannt. Die Leiste schließt am Übergang zwischen Bodenbelag und Wand ab.

  • Sortierung

    Fest definierte Holzoberfläche, in der die Dielen auf der Basis ihrer Oberfläche eingeteilt werden, um bei der Verlegung ein möglichst einheitliches Verlegebild zu erhalten. Zu den Sortierungskriterien gehören das Vorkommen von Astlöchern, Rissen, Faserneigung, Splint und natürliche Farbunterschiede.

  • Splintholz

    Heller Bereich eines Holzstammes, der das dunkle Kernholz umschließt.

  • Spundung

    Profilierung von Parkettstäben mit angehobelter Feder und Nut auf der gegenüberliegenden Seite.

  • Standardklima

    Es wird ein Raumklima von 20° bis 22° C Lufttemperatur bei einer Luftfeuchtigkeit von 50 Prozent empfohlen.

  • Stirnseite

    Schmale Seite der Holzdielen.

  • T

  • Tangentialrichtung

    Die Richtung innerhalb eines Holzstamms, welche parallel zu den Jahresringen verläuft.

  • Teak

    Grobporiges Hartholz in goldgelber Farbe, die zu einem Mittelbraun nachdunkelt.

  • Trittelastizität

    Beugt bei Parkett Pflastermüdigkeit vor, sodass Fuß- und Beinmuskulatur nicht ermüden.

  • Trittschall

    Körperschall, der durch Bodenberührung entsteht und sich als Luftschall ausbreiten kann.

  • Trockenestrich

    Verlegefertigte Estrichelemente aus Anhydrit, Beton, Gipsfaserstoffe oder Ziegel.

  • U

  • Unterhaltspflege

    Auffrischung der Opferschicht durch zusätzlichen Auftrag eines Pflegemittels. Diese wird nach der Unterhaltsreinigung durchgeführt.

  • Unterhaltsreinigung

    Entfernen von leichten Verschmutzungen mithilfe eines Reinigers ohne schichtbildende Substanzen. Anschließend wird die Unterhaltspflege durchgeführt.

  • V

  • Verlegeeinheit

    Verband von mehreren Parkettstäben, die auf der Unterseite mit einem Klebenetz befestigt sind.

  • Verlegemuster

    Anordnung von Dielen in verschiedenen Mustern wie Englischer Verband, Fischgrät, Flechtmuster, Schiffsboden und Würfel.

  • Verschleiß

    Abrieb der Bodenoberfläche bedingt durch die Nutzung, welcher mit entsprechender Pflege vorgebeugt werden kann. Bei starkem Verschleiß müssen Holzböden geschliffen und neu versiegelt werden.

  • Verschnitt

    Holzreste, für die es keine Verwendung mehr gibt.

  • Versiegelung

    Filmbildende Lackschicht auf Holzböden, die den Holzboden vor Verschleiß schützt.

  • Vollholz

    Reines Massivholz.

  • W

  • Wachskitt

    Kitt auf Wachsbasis zur Ausbesserung von Kratzern und Beschädigungen der Parkettoberfläche.

  • Walnuss

    Ist ein feinmaseriges Hartholz mit graubraunem bis dunkelbraunem Farbton, die gelegentlich auch eine violette Tönung aufweisen kann.

  • Wärmebrücke

    Temperaturverlust aufgrund Fehlkonstruktion im Bau, die zur Bildung von Kondenswasser, Schimmel und zu tiefgreifenden Bauschäden führen kann.

  • Wärmedurchlasswiderstand

    Physikalisch messbarer Widerstand, der dem Wärmestrom in einem homogenen Körper oder Bauteil bestimmter Größe entgegenwirkt. Je höher der Wärmedurchlasswiderstand ausfällt, desto wärmedämmender ist das Material.

  • Wärmeleitfähigkeit

    Physikalische Eigenschaft, welche die Wärmestromdichte innerhalb eines Stoffes definiert.

  • Wassersiegel

    Filmbildende Lacke auf Wasserbasis zum Versiegeln von Holzoberflächen.

  • Weißleim

    Dispersion aus PVAC zur Verleimung von Parkettstäben mit Nut- und Federverbindung.

  • Wengé

    Auch Panga Panga genannt und zählt zu den härtesten Holzarten. Seine hellbraune Farbgebung nimmt in der Zeit eine schwarzbraune Farbe an.

  • Würfel

    Ist ein klassisches Verlegemuster und wird auch als Schachbrettmuster bezeichnet. Bei diesem Muster werden die Parkettstäbe zu Quadraten angeordnet und abwechselnd horizontal bzw. vertikal ausgerichtet.

  • Z

  • Zahnspachtel

    Spachtel mit Zahnradprofil zum Auftragen von Klebstoff.

  • Zarge

    Rahmen, der um eine Tür herum verläuft.

  • Zugeisen

    Wird auch Montageeisen genannt und ist ein Werkzeug zum Anfügen der letzten Parkettstäbe einer Verlegereihe.

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